Installationen/ Rekonstruktionen

Xanten - Römische Kutschen im archäologischen Park
Rekonstruktion von drei römischen Kutschen - ein römischer Reisewagen, ein römischer Transportwagen und ein römischer Transportkarren. Die Kutschen wurden in Zusammenarbeit mit dem archäologischen Park Xanten rekonstruiert. Als wissenschaftliche Grundlage dienten u. a. das Relief Maria Saal und Igeler Säule, weiterhin Grabungsbefunde aus Magdalensberg und Neupotz.
Die Kutschen sind fahrbereit. Zur Anspannung wurde eine Anschirrung nach römischen Vorbildern rekonstruiert. Vorerst dienen hölzerne Tiere aus Lindenholz als "Platzhalter".
Lübeck – mittelalterliche Grabungssituation
Ein Raum im Raum zeigt die Ausgrabungssimulation einer mittelalterlichen Stadtgrabung auf eine Fläche von fast 60 m² und einer Raumhöhe von 3 m. An den Wänden sind die typischen Lübecker mittelalterlichen Grabungsbefunde mit Originalsedimenten nachempfunden, so dass der dreidimensionale Eindruck einer Ausgrabung, eines Raumes unter der Erde entsteht. Neben vielen archäologischen Fundschichten sind typische Lübecker Ausgrabungsbefunde wie z.B. die Reste des Holzkeller eines abgebrannten Fachwerkbaus, eine Holzwasserleitung mit Bleimuffen und ein Holzkastenbrunnen mit Füllung nachgebaut. In einer angeschnittenen gemauerten Kloake mit "Originalfüllung" sind zahlreiche Funde wie z.B. Holzteller, Geschirr, Glas, Lederreste etc. zu sehen.
Lübeck – Figur eines Pestarztes
Nachbildung eines Pestarztes basierend auf einer Abbildung aus dem 17. Jahrhundert. Der sogenannte Dr. Schnabel schützte sich vor den Pesterregern durch eine Schnabelmaske in der wohlriechende Kräuter eingebracht waren. Man ging davon aus, das sich die Erreger der Pest durch die Luft verbreiteten. Dr. Schnabel schützte sich weiterhin durch einen dichten Wachsmantel.
Lübeck – Pestbestattung
Hier wurden dichtgedrängt in einer Vitrine Originalskelette, die aus einem Massengrab der Pestzeit stammen, eingebracht. Die Inszenierung wurde einem Teilbereich dieses Massengrabes nachempfunden, um den Besuchern zu zeigen, wieviel Opfer die Pest zur Folge hatte und wie dicht gedrängt diese Menschen bestattet werden mußten.








